Sonntag, 12. Dezember 2010

Baum/Eiche fällt

Der ein oder andere hatte von Euch sicherlich mitbekommen, dass wir leider 4 mal Abwasser bei uns im Keller hatten. Der Grund dafür war die zweistämmige Eiche (115cm Stammdurchmesser) difrekt bei uns vor dem Haus, die den Abwasserkanal durchwachsen und ein wenig heruntergedrückt hat. Die stadt Hamburg möchte ja unbedingt Umweltstadt Europas werden und hat daher schon seit Jahren ein eigenes Baumkataster um regelmäßig zu prüfen ob nicht jemand unberechtigt einfach Bäume ausserhalb der Schonungszeit und zu große einfach fällt. Also stellt man einen Antrag auf Fällung bei der Umweltbehörde, dieser Antrag wird dann i.d.R. erstmal abgelehnt und man benötigt wirklich gute Gründe um einen so tollen und umgebungsbelebenden Baum (Originaltext aus Ablehnung) fällen muss vorbringen. Nach nochmaliger Beauftragung einer Kanalreinigungsfirma (SA Einsatz über 150 EUR) und erneuter Befahrung mit Videokamera von unserem Sanitärinstallateur (175 EUR) kamm dann zwei Wochen später die Fällgenehmigung mit der Vorgabe eine ERsatzpflanzung durchzuführen und nachzuweisen. Die Bäume darf man sich auch nicht aussuchen ist alles behördlich vorgegeben. Gebührenbescheid für die Genehmigung kommt natürlich auch noch. Erste Angebote für die Problemfällung (ist es immer wenn der Baum nicht frei fallen kann und Gebäude zu nah an dem Baum stehen) lagen bei 2000,- EUR netto. Juhu dachten wir nur, für einen Baum????? Also myhammer angeworfen und Auftrag vergeben- Letzten Montag kam dann ein spezialisiertes Baumpflegeunternehmen, dass in 2,5 Stunden komplett den Baum zerlegt hatte und das Holz noch an eigene Kunden verkauft. Unterm Strich "nur" 500 EUR für uns und wir kamen nach Hause und alles war klein und die Wurzel auch schon stubbengefräst (10cm tief in den Boden ausgefräst damit diese nicht mehr weiter wächst). Die Fotos zeigen die schöne Eiche und dann den Verbleib an Holz. Unser Glück war übrigens (Carma kann man wirklich nur sagen), dass der Baum im Hauptstamm bereits eine schwere Fäule hatte, die nicht erkannt wurde und daher in 6 Monaten auf unser Haus oder uns gefallen wäre. Also war das Abwasser ein göttliches Signal.
;-D Schönen dritten Advent Euch allen.

"Dachschaden" eingedämmt

zerstörte Verkleidung im Wintergarten 
So,
Wassereintritt über Eingangstür
die letzten Wochen waren wieder leider sehr turbulent und nicht von bestem Wetter begleitet. Während der abschließenden Dacharbeiten hat es insgesamt fünf mal ins Haus geregnet. Die Planen haben dicht gehalten nur die erste Unterbahn hat wegen der fehlenden Regenrinnen etwas zu hoch an den Rändern gestanden, so dass sich dort Wasserbecken gebildet haben und diese durch das Schalholz gelaufen sind. Seit dem 09.11 ist unser Dach nun endlich dicht! Auch im Anschluss vom Wintergarten läuft kein Wasser mehr durch. Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 2000 EUR, einen Vorschuss durch die Versicherung gab es aber auch schon. Am besagten Di (09.11) standen 8 Dachdecker bei uns auf dem Dach und haben im Akkord die letzte Dachbahn aufgebracht. Zwei Stunden vor heftig einsetzendem Schauer waren Sie dann fertig. Es ist ab da ein tolles Gefühl gewesen sich keine Gedanken mehr um evtl. eintretendes Wasser zu machen. Man kann dann wieder etwas beruhigter Schlafen. Seit letztem Montag ist nun auch die Schornsteinkopfeinfassung fertig und die restlichen Regenrinnenarbeiten sind auch abgeschlossen -> also: RECHNUNG! ;-( Gerade jetzt bei den eisigen Temperaturen draußen merken wir schon die Wirkung der Dachdämmung. Um einigen FRagen  vorzubeugen: die Regenrinnen mussten 16-17cm von der Wand entfernt montiert werden, da dort noch eine Aussendämmung aufgebracht werden muss. Das Dach musste dafür auch ringsherum um 18cm verlängert werden.
fertige letzte Dachlage - noch mit provis. Schornsteinkopf
neues Stirnbrett und neue Anschlüsse Regenrinnen + Nachbarhaus